Nächste NapoKo-Kolloquium: Programm veröffentlicht

Das nächste Kolloquium unseres Nachwuchsnetzwerks findet an der Universität Kassel statt. Wir freuen uns über die zahlreichen Einsendungen für die 8. Auflage und die beiden lokalen Organisatorinnen Sascha Kristin Futh und Eike Ortlepp haben nicht nur ein sehr gutes Programm (zum Vergrößern bitte das Bild anklicken) zusammengestellt, sondern konnten auch hervorragende Expertinnen als Discussants gewinnen.

Plakat_NapoKo_Kassel

Weitere an politischer Kommunikationsforschung-Interessierte laden wir herzlich zur Teilnahme ein: eine E-Mail an Sascha Kristin Futh genügt hierfür.

NapoKo-Workshop „Qualitative Comparative Analysis“

Im Nachgang der Tagung „Mehr als Wutbürger, Shitstorms und Lügenpresse? Emotionen in der politischen Kommunikation“ an der LMU München findet am 13. Februar der von unserem Netzwerk organisierte Methodenworkshop zur „Qualitative Comparative Analysis“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 14:30 Uhr und endet gegen 18:00 Uhr. Den Veranstaltungsort benennen wir rechtzeitig.

Als Referenten konnten wir Markus Siewert gewinnen. Er arbeitet an Claudius Wagemanns Lehrstuhl für Methoden der Qualitativen Empirischen Sozialforschung am Institut für Politikwissenschaft der Goethe Universität Frankfurt.

Da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt ist, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 22. Januar 2016 an unsere E-Mail-Adresse sprecher@napoko.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

7. NapoKo-Kolloquium in Münster

Nach Stationen in Lüneburg, Erfurt, Mainz, Dresden, Wien und Mannheim macht das NapoKo-Kolloquium in diesem Jahr an der  Westfälische Wilhelms-Universität in Münster halt.

Zwischen dem 11. und 13. Juni werden neun Präsentationen das Feld der politischen Kommunikationsforschung aus unterschiedlichem methodischen und theoretischen Blickwinkel erkunden. Wie in jedem Jahr erhalten die Vortragenden Rückmeldungen und Hilfestellungen zu den einzelnen Projekten. In diesem Jahr konnten als Respondants Katharina Kleinen-von Königslöw (Uni Zürich), Christoph Bieber (Universität Duisburg-Essen), Olaf Jandura (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Armin Scholl (WWU Münster) gewonnen werden.

Weitere Informationen zum Programm, zur Anreise und Anmeldung finden sich auf der Internetseite der WWU Münster.

 

Nachruf auf Jens Tenscher

Am 6. März 2015 ist Jens Tenscher an den Folgen eines Unfalls verstorben. Die schreckliche Nachricht hat uns am 11. März erreicht, und wir haben die traurige Aufgabe, sie mit Euch zu teilen. Jens war nicht nur Gründer von NapoKo, sondern über lange Jahre Herz und Seele unseres Netzwerks.

Jens Tenscher

Wir möchten uns gemeinsam mit Euch an ihn erinnern und würdigen, was er für uns als NachwuchsforscherInnen im Feld der politischen Kommunikation geleistet hat. Er wird uns nicht nur als Mentor fehlen, sondern auch als herzlicher und humorvoller Kollege, einigen von uns auch als lieber Freund.

Gemeinsam mit Annette Fahr startete Jens im November 2003 den Aufruf an NachwuchswissenschaftlerInnen im Bereich politischer Kommunikationsforschung, sich in einem Netzwerk zusammenzuschließen – in einer Zeit, als Nachwuchsförderung in unserem Fachgebiet für viele noch ein Fremdwort war. Damit trafen die beiden offenbar einen Nerv, und bereits wenige Monate später ging NapoKo an den Start. Heute zählt NapoKo über 300 Mitglieder und ist eine der größten und aktivsten Nachwuchsgruppen sowohl der DGPuK als auch der DVPW. Dies ist zu einem Großteil das Verdienst von Jens, weil er nicht nur den Startschuss gegeben, sondern das Netzwerk auch langfristig weiter unterstützt und begleitet hat: Über rund eine Dekade hat er sich mit viel Liebe zur Sache und Herzblut für den wissenschaftlichen Nachwuchs in unserem Forschungsbereich engagiert – zuerst als Sprecher, dann in NapoKo-Podiumsgesprächen, bei Workshops und Kolloquien. Jens hatte immer ein offenes Ohr, wenn man einen Rat brauchte. Sein Feedback war schonungslos ehrlich, direkt, aber immer konstruktiv – und gerade deshalb haben wir ihn oft als Respondent eingeladen. Und Jens hat sich immer die Zeit genommen.

Dabei ist auch vieles entstanden. Nicht nur zahlreiche Artikel und Buchbeiträge, mit denen er jungen ForscherInnen ein Sprungbrett geboten hat, sondern auch eine Buchreihe mit „Studien zur politischen Kommunikation“, die mittlerweile 12 Bände umfasst.  Die vielen (Mit-)Autoren haben dabei nicht nur von seinen Kontakten und Ressourcen profitiert, sondern auch inhaltlich immens dazugelernt.

Es war immer eine Freude, Jens bei unseren Workshops oder bei Tagungen zu treffen. Bei ihm war ein „Netzwerk“ nichts Abstraktes, sondern ein fröhliches Wiedersehen, ein Austausch auf Augenhöhe, bei dem Jens nichts auf die eigene Stellung oder die seines nicht-professoralen Gegenübers gab. Nach den inhaltlichen Diskussionen kam auch das „Socializing“ nicht zu kurz, ob bei einem Weinfest oder einem guten gemeinsamen Essen. So haben sich unter den „NapoKos“ viele Freundschaften und enge Bande gebildet, und Jens hat die so entstandenen Freundschaften trotz der vielen Ortswechsel im Laufe der Jahre – die das Wissenschaftlerleben mit sich bringt – immer gepflegt.

Genau diese Verbindung von Wissenschaft und Menschlichkeit war typisch für Jens. Er interessierte sich nie nur für die Sache, sondern immer auch für die Menschen dahinter. Das zeigte sich zum Beispiel in einem Erlebnis einer Weggefährtin vor einigen Monaten: In einem Telefonat fragte Jens, wie es ihr gehe. Als sie sofort begann über die Arbeit zu berichten, unterbrach er sie mit den Worten: „Ja, aber das meinte ich nicht. Ich meinte: Wie geht es DIR?“

Ende letzten Jahres bedankte sich Jens auf seinem Facebook-Profil für die Glückwünsche zu seinem Geburtstag und schrieb: „Wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein tolles Jahr 2015. Wäre schön, wenn wir uns dann mal wieder sehen oder sprechen würden.“ Die meisten von uns hatten dazu leider keine Gelegenheit mehr. Trotz aller schriftlichen und fernmündlichen Vernetzungskanäle ist der Persönliche ein ganz entscheidender, den man plötzlich sehr vermisst, wenn es schon zu spät ist.

Mit Jens verliert die politische Kommunikationsforschung nicht nur einen ausgewiesenen Forscher und beliebten Hochschullehrer, sondern einen ihrer aktivsten Nachwuchsförderer. Während andere nur über Nachwuchsförderung sprachen, war sie für Jens eine Herzensangelegenheit. Es ist an uns, das weiterzuführen, was er angestoßen hat.

Wir werden ihn schmerzlich vermissen.

Björn Buß & Stefan Geiß

mit herzlichem Dank an die WeggefährtInnen von Jens Tenscher, die uns – als NapoKo-Sprechern der inzwischen „fünften Generation“ – Informationen aus der Frühzeit von NapoKo und aus dem Leben von Jens haben zukommen lassen. Besonders danken wir Annette Fahr, Lutz Hofer, Ulrike Klinger, Melanie Magin und Henrike Viehrig.

Jetzt einreichen: 7. NapoKo-Kolloquium in Münster (11.-13. Juni 2015)

Gemeinsam mit dem Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der Westfälischen Wilhems-Universität Münster lädt NapoKo zur Teilnahme am 7. NapoKo‐Kolloquium ein, das vom 11. bis 13. Juni 2015 (Donnerstag bis Samstag) in Münster stattfinden wird. #napoko15 Lokale Organisatoren sind Felix Flemming, Florian Buhl, Christopher Starke und Marco Lünich.

–> Direkt zum Call for Papers. Der Einsendeschluss ist bis zum 16. März verlängert.

Ziel des Kolloquiums ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, die sich mit politischer Kommunikation befassen, eine interdisziplinäre Plattform zu bieten, auf der abgeschlossene sowie laufende Forschungsarbeiten präsentiert und in angemessener Tiefe diskutiert werden können. Ganz besonders gut eignet sich das Format erfahrungsgemäß zur Präsentation von Dissertationsvorhaben.

Die Konferenz bietet dabei ein Forum für den interdisziplinären Austausch mit renommierten politik- und kommunikationswissenschaftlichen Fachvertretern (Respondents) und für die informelle Vernetzung zwischen den Teilnehmenden im Bereich der politischen Kommunikationsforschung.

Im Mittelpunkt steht daher die Diskussion von Forschungsarbeiten untereinander sowie mit den Experten, die im Gespräch mit den Vortragenden neue Bezugspunkte, interessante theoretische und methodische Schnittstellen und vielfältige Anregungen zur Weiterentwicklung der Forschungsarbeiten liefern. Das Kolloquium ist thematisch offen. Dieser breite und interdisziplinär ausgerichtete Ansatz heißt: Einreichungen aus allen Themengebieten der politischen Kommunikationsforschung und von allen an politischer Kommunikation interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aller Qualifikationsstufen (vom Bachelor bis zum Post-Doc) aus der Politik‐ und Kommunikationswissenschaft sowie aus angrenzenden Fächern sind herzlich willkommen.

Interessierte sind eingeladen, ihre Forschungsarbeit (Dissertationen, Magister‐, Master‐ und Bachelorarbeiten sowie studentische Forschungsprojekte) in einem extended Abstract (800 bis maximal 1.000 Wörter, exklusive Literaturverzeichnis, Tabellen und Abbildungen) zusammenzufassen und bis zum 16. März 2015 per E‐Mail an das Münsteraner Organisationsteam (napoko2015@uni-muenster.de) und Björn Buß (Bjoern.Buss@uni.leuphana.de) zu senden. Sowohl das Organisationsteam in Münster als auch Björn Buß stehen für Fragen zum Call for Papers und zur Veranstaltung jederzeit zur Verfügung.

Eine Rückschau auf voriger Kolloquien ist unter “Veranstaltungen” möglich.

6. NapoKo-Kolloquium in Lüneburg: Aktualisiertes Programm

Am 13. und 14. Juni findet das 6. Kolloquium unseres Nachwuchsnetzwerks an der Leuphana Universität Lüneburg statt. Insgesamt acht Vortragende stellen ihre Qualifikationsarbeiten vor und werden von den drei fachkundigen Kommentatoren Patrick Donges (Universität Greifswald), Matthias Künzler (Freie Universität Berlin/Universität Zürich) und Christian Welzel (Leuphana Universität Lüneburg) hinsichtlich der theoretischen und methodischen Weiterentwicklung ihrer Arbeiten unterstützt. Das lokale Organisationsteam besteht aus Jessica Kunert und Björn Buß.

Alles Wissenswerte zu den Vortragenden und dem Programm findet sich auf der Kolloquiumswebsite. Das Programm der Veranstaltung ist auch direkt als pdf-Dokument einzusehen.

Neues NapoKo-Sprecherteam gewählt

Die Wahl zum neuen NapoKo-Sprecherteam ist abgeschlossen. Hier das Ergebnis:

Stimmberechtigt: 284 Mitglieder (Stichtag: 01.04.2014)
Abgegebene Stimmen: 93 (Stichtag: 14.04.2014, 00:01 Uhr)
Gültige Stimmen: 93
Wahlbeteiligung: 32,8%

Es entfallen
– auf Björn Buß: 78 Stimmen
– auf Stefan Geiss: 82 Stimmen
– auf Enthaltung: 2 Stimmen

Damit sind Björn Buß und Stefan Geiss als neue NapoKo-Sprecher gewählt.
Beide Gewählte nehmen die Wahl an.

Allen Mitgliedern, die an der Wahl teilgenommen haben, herzlichen Dank.
Stefan und Björn, Euch wünschen wir von Herzen alles Gute für Eure neue Aufgabe!

Zum letzten Mal damit viele Grüße aus Dresden & Amsterdam/Mannheim,
Susan & Lutz

Ab sofort: Einreichungen für 6. NapoKo-Kolloquium möglich

Gemeinsam mit dem Zentrum für Demokratieforschung (ZDEMO) der Leuphana Universität Lüneburg lädt NapoKo zur Teilnahme am 6. NapoKo‐Kolloquium ein, das vom 12. bis 14. Juni 2014 (Donnerstag bis Samstag) in Lüneburg stattfinden wird.

–> Direkt zur Kolloquiums-Website: hier.

Auch in diesem Jahr stellen wir damit Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern im Bereich der politischen Kommunikation eine interdisziplinäre Plattform zur Präsentation und Diskussion abgeschlossener und laufender Forschungsarbeiten und –projekte zur Verfügung, insbesondere von Dissertationsvorhaben. Das Kolloquium ist zugleich Forum für den interdisziplinären Austausch untereinander und mit renommierten Respondents als auch eine schöne Gelegenheit zur informellen Vernetzung zwischen den Teilnehmenden. Das Kolloquium zeichnet sich nicht nur durch seine thematische Offenheit, sondern durch vor allem auch durch seine offene Diskussionskultur aus. Damit setzt sich das NapoKo-Kolloquium von mancher Fachtagung ab (sagen die Leut‘, und wir wissen: Es stimmt.).

Interessierte aller Qualifikationsstufen sind eingeladen, ihre laufende oder abgeschlossene Forschungsarbeit (Dissertationen, Magister‐, Master‐ und Bachelorarbeiten sowie studentische Forschungsprojekte) in einem Abstract (800 bis 1.000 Wörter – bei etwas, wofür man brennt, also auch in kurzer Zeit machbar ;-) ) zusammenzufassen und bis zum 28.02.14 per E‐Mail an Jessica Kunert (Jessica.Kunert@uni.leuphana.de) und Björn Buß (Bjoern.Buss@uni.leuphana.de) zu senden. Beide stehen ebenfalls für Fragen zum Call for Papers und zur Veranstaltung zur Verfügung.

Eine Rückschau voriger Kolloquien unter “Veranstaltungen”.
Der vollständige Call findet sich hier.