Journal Übersicht
Impact Faktoren schwanken jährlich und sind nur ein Indikator unter vielen. Für die Sozialwissenschaften sind auch Renommee in der Community, thematische Passung und Akzeptanzrate wichtige Kriterien. Eine aktuelle Übersicht bietet Scimago. Stand: 2026.
Kernjournals Politische Kommunikation
Das internationale Flaggschiff des Feldes. Theorie-getriebene empirische Forschung an der Schnittstelle von Politik und Kommunikation. Alle Methoden willkommen.
Fokus auf das Verhältnis von Medien und politischen Prozessen weltweit. Sehr stark im Bereich vergleichende Medien- und Politikforschung.
Digitale Medien, politisches Verhalten, Internet und Politik. Sehr relevant für Computational-Ansätze.
DGPuK-Journals & Deutschsprachige Journals
Das Open-Access-Journal der DGPuK und Affiliate Journal der ICA. Deckt alle Bereiche der Kommunikationswissenschaft ab. Keine Publikationsgebühren.
Das Nachwuchsjournal der DGPuK – speziell für Erst- und Zweitpublikationen. Peer-reviewed, niedrigschwellig, ideal für den Einstieg ins wissenschaftliche Publizieren.
Das älteste und renommierteste deutschsprachige Journal der Kommunikationswissenschaft. Breite Themenpalette inkl. Politischer Kommunikation.
Wichtiges deutschsprachiges Journal mit Fokus auf Kommunikationspolitik, Medienstrukturen und politische Kommunikation.
Journalismus & Medien
Angrenzend, aber hochrelevant für politische Kommunikationsforschung
Digitaler Strukturwandel des Journalismus, Plattformen, Desinformation. Eines der am schnellsten wachsenden Journals im Feld.
Digitale Medien, soziale Netzwerke, Plattformforschung – sehr breites und einflussreiches Journal.
Internationaler Fokus auf Journalismusforschung, politische Kommunikation und Medienlogiken.
Breite Themenpalette, stark im Bereich politische Berichterstattung und Medienwirkung.
Vergleichende Kommunikationsforschung mit europäischem Fokus, inkl. Politischer Kommunikation.
Wahlforschung & Politisches Verhalten
Das wichtigste Journal für vergleichende Wahlforschung. Relevant für Wahlkampfkommunikation und Wählerverhalten.
Parteien, Wahlkampf, politische Kommunikation aus politikwissenschaftlicher Perspektive.
Fokus auf Wahlen, Meinungsforschung und Parteien – starke Überschneidung mit politischer Kommunikation.
Politikwissenschaftliche Top-Journals
Veröffentlichen selten dezidierte Politische Kommunikationsforschung – aber für theorie- oder demokratieorientierte Studien eine relevante Zielgruppe
Das Flaggschiff der Politikwissenschaft weltweit. Sehr hohe Hürden, dafür maximale Sichtbarkeit.
Breite politikwissenschaftliche Forschung inkl. politisches Verhalten, Meinungsforschung, Kommunikation.
Das wichtigste vergleichende politikwissenschaftliche Journal in Europa.
Vergleichende europäische Politik – relevant für Parteien-, Medien- und Kommunikationsforschung.
Interdisziplinäre Top-Journals
Nicht fachspezifisch, aber zunehmend relevant für Desinformation, Social Media und politische Kommunikation – mit maximaler wissenschaftlicher Sichtbarkeit
Interdisziplinäres Top-Journal für Verhaltenswissenschaften – publiziert zunehmend Studien zu Desinformation, Nudging und politischem Verhalten.
Eine der weltweit renommiertesten wissenschaftlichen Zeitschriften. Politische Kommunikation und Misinformationsforschung erscheinen hier regelmäßig.
Open-Access-Ableger von Science für multidisziplinäre Forschung – inkl. computational social science und Kommunikation.
Datenbank-Tipp
DOCA – Database of Variables for Content Analysis
Kein Journal, aber eine unverzichtbare Ressource: DOCA dokumentiert Variablen und Codiereinheiten aus inhaltsanalytischen Studien der Kommunikationswissenschaft – besonders hilfreich beim Design eigener Inhaltsanalysen in der Politischen Kommunikation.
Kein Journal, aber eine unverzichtbare Ressource: DOCA dokumentiert Variablen und Codiereinheiten aus inhaltsanalytischen Studien der Kommunikationswissenschaft – besonders hilfreich beim Design eigener Inhaltsanalysen in der Politischen Kommunikation.
Tipp für Einsteiger:innen
Der Impact Factor deutschsprachiger Journals ist strukturell niedriger als der englischsprachiger – das liegt am kleineren Zitierpool, nicht an geringerer Qualität. Wer eine akademische Karriere im deutschsprachigen Raum anstrebt, sollte eine Mischung aus beiden anstreben. Wer international sichtbar sein will, sollte früh auf englischsprachige Q1-Journals setzen.